Tram Frankfurt (Oder)

Meldungen 15.01.2018
News | Wiadomości

Korrekturen am neuen Fahrplan
Montag, 15. Januar 2018

Der Fahrplanwechsel am 10.12.2017 brachte – erstmals seit Jahren – umfangreiche Änderungen bei Bus und Bahn. Das Angebot wurde übersichtlicher gestaltet. Die zuletzt nur noch wenige Male am Tag fahrende Buslinie 985 wurde abgeschafft, die Linien 1 und 4 tauschten ihren innerstädtischen Endpunkt, die Buslinie 980 fährt seitdem seltener, aber immerhin endlich in einem sauberen Takt. Für manche Fahrgäste bedeuten die Änderungen eine Verbesserung, andere müssen sich neu orientieren oder teils auch Verschlechterungen hinnehmen.

Um die Zahl der „Verlierer“ zu reduzieren, korrigiert die Stadtverkehrsgesellschaft einige Fahrpläne. Schon zum 18.12.2017 wurden Anpassungen auf den Buslinien 981, 982, 984, 987 und den Nachtbussen N1 und N2 vorgenommen. Ab dem 15. Januar sind weitere kleine Änderungen auf den Linien 1, 981, 984 und 987 wirksam. Insbesondere die Bewohner des Stadtteils Klingetal klagen über ein reduziertes Fahrtenangebot. Mit den Änderungen kam der Verkehrsbetrieb ihnen nun entgegen.

Fahrplanwechsel 2017
Sonntag, 10. Dezember 2017

Bald nur noch in der Hauptverkehrszeit: Linie 5
Bald nur noch in der Hauptverkehrszeit: Linie 5

Das Nahverkehrsangebot der Stadt wird zum 10. Dezember den veränderten Verkehrsbedürfnissen angepasst. Straßenbahn- und Buslinien erhalten neue Fahrpläne, manche neue Linienführungen. Die Buslinie 985 wird eingestellt. Nach Markendorf rollen ein Jahr lang Busse statt Straßenbahnen. Die Bushaltestellen Seefichten, Grubenstraße und Mozartstraße werden nicht mehr bedient. Auch der Nachtverkehr in die Vororte wird eingestellt. Die Stadtverkehrsgesellschaft hat die umfangreichen Änderungen frühzeitig und gut verständlich kommuniziert und die neuen Fahrpläne schon Wochen vor dem Fahrplanwechsel veröffentlicht. So können sich ihre Kunden rechtzeitig auf die neue Situation einstellen.

Straßenbahn

Wegen Erneuerung der Straßenbahnbrücke über die Autobahn A12 wird der Abschnitt Markendorf – Kopernikusstraße ein Jahr lang mit Bussen im Ersatzverkehr bedient. Die Linien 1 (Neuberesinchen – Lebuser Vorstadt) und 4 (Markendorf – Stadion) tauschen ihre innerstädtischen Endpunkte. So fährt die Linie 1 künftig, wie schon einmal von 1981 bis 1983, zwischen Neuberesinchen und Stadion. Die Linie 4 wird dagegen zwischen Kopernikusstraße und Lebuser Vorstadt eingesetzt. Auch diese Relation wurde bereits früher angeboten, (mit Unterbrechungen) von 1971 bis 2000 als Linie 3. Linie 5 (Neuberesinchen – Messegelände) wird nur noch in den Spitzenstunden (Montag bis Freitag von 6:30 bis 9 Uhr und von 16 bis 17:30 Uhr) bedient. 1982 ging die Linie 5 als Linie für die Hauptverkehrszeiten in Betrieb, fuhr seit 1994 aber Montag bis Freitag den ganzen Tag über.

Zwischen den Hauptverkehrszeiten fährt ins Wohngebiet Neuberesinchen damit nur noch alle 20 Minuten eine Straßenbahn. Mit einem derart dünnen Angebot mussten sich die Stadtteilbewohner letztmalig 1981 zufriedengeben. Tatsächlich dürften sich die Einwohnerzahlen von Neuberesinchen damals etwa auf dem heutigen Niveau befunden haben. Kurz vor dem Ende der DDR wohnten hier einmal 23.000 Menschen, heute sind es noch etwa 5.000. Allein in den letzten 10 Jahren ging das Fahrgastaufkommen nach Neuberesinchen um die Hälfte zurück. Eine Reduzierung des Angebots ist dann leider die logische Folge. Um dem nachfragestarken Ast zum Messegelände das gleiche Schicksal zu ersparen, wird die Linie 2 (Messegelände – Europa-Universität) in den Zeiten in denen künftig keine Linie 5 mehr fährt, alle 10 Minuten verkehren. Die Äste zum Messegelände, zur Europa-Universität und zur Kopernikusstraße sind damit die einzigen, die werktags noch ganztägig zweimal pro 20 Minuten bedient werden.

Stadtbus

Die Bus-Hauptachse Kopernikusstraße – Zentrum – Hansaviertel erfährt eine Neuordnung. Die Linie 980 erhält eine neue Linienführung und fährt nur noch alle 60 Minuten (abends, Sonnabend ab 16 Uhr, Sonntag ganztägig nur alle 2 Stunden). Dafür wird die Linie 981 (Kopernikusstraße – Spitzkrug / Booßen) zwischen Kopernikusstraße und Bahnhof Montag bis Freitag von 6 bis 18 Uhr alle 10 statt bisher alle 20 Minuten fahren. Zwischen Bahnhof und Hansaviertel bilden beide Linien gemeinsam Montag bis Freitag von 6 bis 18 Uhr ebenfalls einen 10-Minuten-Takt, danach bis 20 Uhr und Sonnabend von 9 bis 16 Uhr einen 20-Minuten-Takt, zu allen anderen Zeiten einen 30-Minuten-Takt. Die Hauptverkehrszeiten-Linie 985 entfällt. Seit den 1970-er Jahren hatte sie zunächst als Linie G, später als 985, die Linien 980 und 981 verstärkt. Frankfurts älteste Buslinie, von 1929 bis 1998 als Linie A bezeichnet, seitdem Linie 980, fährt künftig vom Bahnhof über Hansastraße, Klingetal und Nuhnenstraße zur Kopernikusstraße. Die Haltestellen Seefichten, Grubenstraße, Mozartstraße und Birnbaumsmühle entfallen. Stattdessen werden die Stationen Erlengrund, Heinrich-Heine-Straße und Schubertstraße angefahren. Auch der Abschnitt Messegelände – Rosengarten wird von dieser Linie nicht mehr bedient, hier verleibt der Bus 982 (Bahnhof – Markendorf) als einziges Angebot.

Linie 982 fährt künftig Montag bis Sonnabend im Tagesverkehr im Stundentakt, Sonntag und abends alle 2 Stunden. Statt bisher gegen 18:30 Uhr endet der Einsatz der Linie nun gegen 21:30 Uhr. Linie 983 (Bahnhof – Słubice) verzichtet künftig auf ihre Pause am Plac Bohaterów und fährt stattdessen sofort zurück zum Frankfurter Bahnhof. Dadurch sind alle Słubicer Haltestellen ohne Wartezeit am Endpunkt in beiden Richtungen mit Frankfurt verbunden. Eine lange geforderte Verbesserung wird damit umgesetzt. Als Endpunkt in Słubice wird künftig der Busbahnhof (Dworzec Autobusowy) angegeben. Linie 984 (Bahnhof – Lossow / Helenesee) bleibt unverändert. Auch Linie 986 wird in den Monaten Juli und August wieder zwischen Bahnhof und Helenesee verkehren. Linie 987 (Spitzkrug – Neuberesinchen) verliert ihre Zusatzfahrten zwischen Kopernikusstraße und Hamburger Straße, fährt künftig dafür aber regelmäßiger auf der gesamten Strecke. Statt gegen 20 Uhr fährt hier der letzte Bus aber schon gegen 17 Uhr.

Nachtbus

Eingestellt wird die N2 genannte Rundfahrt über die Ortsteile in den Morgenstunden der Wochenenden. Dadurch wird diese Liniennummer frei und künftig vom Südkurs der Linie N1 verwendet. Als Linie N1 fahren dann die Nachtbusse vom Bahnhof über Hansaviertel, Klingetal und August-Bebel-Straße zurück zum Bahnhof. Linie N2 werden ab dem Fahrplanwechsel die Nachtbusse vom Bahnhof über Baumschulenweg, Südring und Neuberesinchen zum Bahnhof genannt.

Straßenbahn ab 10.12.2017
Tram | Tramwaj
Linie 1 Neuberesinchen - Bahnhof - Zentrum - Stadion
 
Linie 2 Messegelände - Gerhart-Hauptmann-Straße - Zentrum - Europa-Universität
 
Linie 3 Kopernikusstraße - Friedhof - Bahnhof - Zentrum - Europa-Universität
(nur Mo-Fr 6-17:30 Uhr)
Linie 4 Kopernikusstraße - Friedhof - Bahnhof - Zentrum - Lebuser Vorstadt
 
Linie 5 Messegelände - Gerhart-Hauptmann-Straße - Bahnhof - Neuberesinchen
(nur Mo-Fr 6-9 und 16-17:30 Uhr)
Stadtbus ab 10.12.2017
Bus | Autobus
Linie EV4 Markendorf - Kopernikusstraße - Astronergy Solarmodule
 
Linie 980 Bahnhof - Zentrum - Hansastraße - Klingetal - Am Messegelände - Kopernikusstraße
 
Linie 981 Kopernikusstraße - Baumschulenweg - Bahnhof - Zentrum - Prager Straße - Spitzkrug / Booßen
(Spitzkrug - Booßen nur bis 21 Uhr)
Linie 982 Bahnhof - Messegelände - Rosengarten - Pagram - Lichtenberg - Hohenwalde - Markendorf
(nur Mo-Fr 5-21, Sa/So 7-21 Uhr)
Linie 983 Bahnhof - Zentrum - Słubice - Zentrum - Bahnhof
 
Linie 984 Bahnhof - Zentrum - Güldendorf - Lossow / Helene-See
(nur Mo-Fr 5:30-19:30, Sa/So 7-19:30 Uhr)
Linie 986 Bahnhof - Neuberesinchen - Helenesee
(nur Juli/August 8-20 Uhr)
Linie 987 Neuberesinchen - Friedhof - Am Messegelände - Prager Straße - Hansastraße - Spitzkrug
(nur Mo-Fr 5-17, Sa 8-16 Uhr)
Linie N1 Bahnhof - Zentrum - Prager Straße - Klingetal - Gerhart-Hauptmann-Straße - Bahnhof
(Nachtlinie, So-Do 23-4, Fr/Sa 23-7 Uhr)
Linie N2 Bahnhof - Baumschulenweg - Friedhof - Neuberesinchen - Bahnhof
(Nachtlinie, So-Do 23-4, Fr/Sa 23-7 Uhr)

Nachfolgend gelistet sind die Taktfolgen der Straßenbahn- sowie der Buslinien 980, 981 und 983. Die Stundenangaben in der zweiten Spalte sind als ca.-Angaben zu verstehen.

Montag-Freitag Sonnabend Sonntag
04:30
05:00
05:00
06:00
06:00
08:00
08:00
09:00
09:00
13:30
13:30
16:00
16:00
17:30
17:30
20:00
20:00
22:30
06:30
09:00
09:00
16:00
16:00
22:30
06:30
22:30
1 30' 20' 30' 30' 20' 30' 30'
2 30' 20' 10' 20' 30' 30' 20' 30' 30'
3 - 20' - - -
4 30' 20' 30' 30' 20' 30' 30'
5 - 20' - 20' - - -
EV4 30' 20' 10' 20' 10' 20' 30' 30' 20' 30' 30'
980 - 60' 120' 120' 60' 120' 120'
981 30' 20' 10' 20' 30' 30' 20' 30' 30'
983 - 30' 60' 60' 60'

Brückenneubau Kopernikusstraße
Sonntag, 15. Oktober 2017

Herbst an der Kopernikusstraße
Herbst an der Kopernikusstraße

Die Brücke, auf der im Südwesten der Stadt die Kopernikusstraße die Straßenbahnlinien 3 und 4 überquert, muss erneuert werden. Buslinien werden umgeleitet, die Straßenbahnen werden durch Busse ersetzt. Das alte Betonbauwerk aus den 1970er Jahren wird komplett abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Die beiden Widerlager der Brücke werden in Teilen abgebrochen und instand gesetzt. Die Baukosten betragen voraussichtlich 610.000 Euro. Voraussichtlich ab November soll dann die Straßenbahnbrücke über die Autobahn erneuert werden. Im Südwesten der Stadt wird der öffentliche Nahverkehr also eine ganze Weile außerplanmäßig rollen.

Seit der Streckenverlängerung der Straßenbahn von der Haltestelle Südring zur Endstation Kopernikusstraße im Juni 1979 unterquert die Tram die Kopernikusstraße niveaufrei. Die dazu nötige Brücke wurde zwischen 1976 und 1979 errichtet. Derzeit wird das Bauwerk von den Straßenbahnlinien 3 und 4, sowie den Buslinien 980, 981, 987 und dem Nachtbus N1 benutzt. All diese Linien sind von Umleitungen oder Ersatzverkehr betroffen. Eigentlich hätten die Bauarbeiten in den Sommerferien durchgeführt werden sollen. Die Stadt hatte den Auftrag jedoch reichlich spät ausgeschrieben und der ausführenden Firma den Auftrag erst Ende Juli erteilt.

Die Straßenbahnhaltestellen Kopernikusstraße, Gartenstadt und Astronergy Solarmodule werden bis 15. Oktober 1. November durch die Buslinie 981 bedient. Die Bushaltestelle Landesbehördenzentrum wird in dieser Zeit von den Ersatzbussen EV3 und EV4 angefahren. Die Haltestelle Bremsdorfer Straße entfällt bis auf wenige Fahrten der Buslinie 987. Die betroffenen Linien werden ab 4. September wie folgt geführt:

Tram 3: fährt bis voraussichtlich 15. Oktober 1. November im Ersatzverkehr mit Bussen als
EV3 (Markendorf -) Landesbehördenzentrum - Europa-Universität
Die Haltestellen Oderturm, Kopernikusstraße, Gartenstadt und Astronergy Solarmodule werden nicht bedient. Stattdessen wird die Haltestelle Landesbehördenzentrum angefahren.

Tram 4: fährt bis voraussichtlich 15. Oktober 1. November im Ersatzverkehr mit Bussen als
EV4 Markendorf - Stadion
Die Haltestellen Kopernikusstraße, Gartenstadt und Astronergy Solarmodule werden nicht bedient. Stattdessen wird die Haltestelle Landesbehördenzentrum angefahren.

Bus 980: Die Haltestellen Landesbehördenzentrum und Bremsdorfer Straße entfallen bis voraussichtlich Dezember 2017.

Bus 981: fährt bis voraussichtlich Dezember 2017 ab Haltestelle Ziolkowskiallee direkt zur Ersatzhaltestelle Kopernikusstraße. Bis voraussichtlich 15. Oktober 1. November werden eine Reihe von Fahrten weiter über die Ersatzhaltestelle Gartenstadt nach Astronergy Solarmodule (und zurück) geführt. Die Haltestellen Landesbehördenzentrum und Bremsdorfer Straße entfallen bis voraussichtlich Dezember 2017.

Bus 987: Fahrten Hamburger Straße ➜ Kopernikusstraße bis voraussichtlich Dezember 2017 ab Haltestelle Alte Nuhnenstraße direkt zur Haltestelle Kopernikusstraße, die Haltestellen Landesbehördenzentrum und Bremsdorfer Straße entfallen. Fahrten Kopernikusstraße ➜ Hamburger Straße unverändert. Fahrten Neuberesinchen ➜ Spitzkrug über Landesbehördenzentrum unverändert. Fahrten, die von Neuberesinchen zum Spitzkrug nicht über Landesbehördenzentrum geführt werden, halten statt am Südring an den Haltestellen Alexej-Leonow-Straße und Ziolkowskiallee. Fahrten Spitzkrug ➜ Neuberesinchen halten statt am Südring an den Haltestellen Ziolkowskiallee und Alexej-Leonow-Straße.

Nachtbus N1: fährt ab Haltestelle Baumschulenweg über die Ersatzhaltestelle Alexej-Leonow-Straße direkt zur Haltestelle Kräuterweg. Die Haltestellen Ziolkowskiallee und Südring entfallen bis voraussichtlich Dezember 2017.

Die geänderten Fahrpläne hat die Stadtverkehrsgesellschaft in einem Fahrplanblatt im pdf-Format zusammengefasst.

Fahrgastzuwachs Berlin-Warszawa-Express
Sonntag, 16. Juli 2017

Im Zusammenhang mit einer Sonderfahrt der Berliner SPD nach Breslau berichtet der Berliner Tagesspiegel von Fahrgastzuwächsen auf den beiden EuroCity-Linien von Berlin über Frankfurt (Oder) nach Polen. So sind die Fahrgastzahlen des Berlin-Warszawa-Express von Berlin über Posen (Poznań) nach Warschau im ersten Halbjahr 2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 12 % gestiegen. Der tägliche EuroCity von Berlin über Frankfurt und Posen nach Danzig (Gdańsk) und Gdingen (Gdynia) wurde im selben Zeitraum sogar von 18 % mehr Fahrgästen genutzt.

Erwartet wird jedoch, dass die Nutzerzahlen in Richtung Warschau vorübergehend eine Delle erfahren werden. Grund sind umfangreiche Bauarbeiten im Netz der polnischen Bahn zwischen Posen und Warschau. Die bereits für 160 km/h ausgebaute Strecke soll für höhere Geschwindigkeiten hergerichtet werden. Der Berlin-Warszawa-Express wird bis voraussichtlich Juni 2019 über Gnesen (Gniezno) und südlich Inowrocław über die Magistrala Węglowa umgeleitet, um bei Zamków wieder die Hauptstrecke Posen - Warschau zu erreichen. Durch den Umweg verlängert sich die Fahrzeit um etwa eine Stunde.

Tarifänderung 2017
Sonntag, 1. Januar 2017

Erneut zwölf Monate nach der letzten Preiserhöhung, steigen auch zum 1. Januar 2017 die Fahrpreise. Um 0,56 % verteuerten sich Brandenburgs Fahrscheine durchschnittlich. Monatskarten blieben im Tarifbereich Frankfurt unverändert. Der Einzelfahrschein AB verteuerte sich von 1,60 auf 1,70 Euro. Teurer wurden erneut Tageskarten und Fahrradfahrscheine. Neu ist die 4-Fahrten-Karte für den Bereich AB zu 6,40 Euro, ermäßigt 4,40 Euro.

Fahrausweise, bei denen sich der Fahrpreis nicht geändert hat, können weiter genutzt werden. Noch nicht entwertete Fahrscheine zum alten Preis sind bis einschließlich 14. Januar 2017 gültig. Bis zum 31. Mai 2017 können Fahrausweise, bei denen der Fahrpreis geändert wurde, gegen Zahlung des Differenzbetrages, bei den unternehmenseigenen Verkaufsstellen der Verkehrsunternehmen, bei denen die Fahrausweise erworben wurden, umgetauscht werden. Bei bereits abgeschlossenen Abonnements mit jährlicher Abbuchung sowie den Jahreskarten in Barzahlung wird keine Anpassung nachträglich erfolgen. Bei Abonnements mit monatlicher Abbuchung wird die monatliche Abbuchungsrate angepasst.

Fahrplanwechsel 2016
Sonntag, 11. Dezember 2016

Am 11. Dezember 2016 wurde der neue Jahresfahrplan 2016/2017 eingeführt. Große Änderungen blieben auch in diesem Jahr aus.

Auf allen Linien wurden die Fahrzeiten leicht verändert, um bestmögliche Anschlüsse am Bahnhof von und zum RE1 zu erreichen. Um die Anschlüsse an der Haltestelle Zentrum zu verbessern, wurden die Abfahrtzeiten der Straßenbahnlinie 2 (Messegelände - Europa-Universität) im 30-Minuten-Takt leicht angepasst. Die 2009 eingeführten Schnellkurse der Buslinie 981 (Booßen/Spitzkrug - Kopernikusstraße) zwischen dem Gewerbegebiet am Spitzkrug und dem Bahnhof (von 2009-2015 als Linie 986 bezeichnet, seitdem als Linie 981) entfallen. Die Buslinie 983 (Bahnhof – Słubice) erhält eine zusätzliche Haltestelle Dworzec Autobusowy am Słubicer Busbahnhof. Beendet wurde die Baumaßnahme Buschmühlenweg, so dass die Buslinie 984 (Bahnhof - Helenesee/Lossow) und der Nachtbus N2 wieder auf ihrem gewohnten Linienweg verkehren, die Umleitung über Neuberesinchen entfällt. Der Helenesee wird im Winter durch die Linie 984 verändert bedient. Am Wochenende verkehrt in den Wintermonaten jede zweite Fahrt planmäßig zum Helenesee, die Anmeldung der Fahrten entfällt.

Der Fahrplan 2016/2017 kann hier im pdf-Format (ca. 5,6 MB) heruntergeladen werden.

Jenaer Tramino zu Gast in Frankfurt
Dienstag, 13. September 2016

Jenaer Tramino am Kießlingplatz
Jenaer Tramino am Kießlingplatz

In den frühen Morgenstunden des 13. September ist ein Niederflurwagen der Jenaer Straßenbahn in Frankfurt eingetroffen. Frankfurt beabsichtigt den Kauf von 13 neuen Straßenbahnen. Auf die europaweite Ausschreibung haben sich zwei Anbieter beworben, darunter der polnische Hersteller Solaris mit seinem Modell Tramino. Straßenbahnen dieser Fahrzeugfamilie fahren bereits in Poznań (Posen), Jena, Braunschweig und Olsztyn (Allenstein). Um sich einen Gesamteindruck von diesem Straßenbahntyp zu verschaffen und seine Einsatztauglichkeit in Frankfurt zu testen, weilt der Jenaer Tramino mit der Wagennummer 705 (Baujahr 2013) bis zum 19. September für umfangreiche Probefahrten in der Stadt.

Der Jenaer Wagen ist 29,3 Meter lang, 2,3 Meter breit und dürfte damit dem Solaris-Angebot für Frankfurt entsprechen. Im Gegensatz zu den in Frankfurt ausgeschriebenen Wagen handelt es sich bei ihm jedoch um einen Zweirichtungswagen mit Türen und Führerständen auf beiden Seiten. Die Jenaer Zweirichtungsvariante hat 61 Sitzplätze, und vom Hersteller werden 104 Stehplätze (4 Personen/m²) angegeben. Im Fahrzeuginnern gibt es keine Stufen, die Sitze sind 2+1 angeordnet. Mit vier 90-kW-Motoren kommt der Wagen auf eine Höchstgeschwindigkeit von 75 km/h. In Jena sind sowohl die Fahrerkabine als auch der Fahrgastraum klimatisiert.

Das Fahrzeug erreichte Frankfurt auf einem Tieflader und wurde an der Endstelle Messegelände eingegleist. Gegen 5 Uhr 30 fuhr es erstmalig selbstständig, ohne Fahrgäste, im Verlauf der Linie 2 in die Innenstadt. Weitere Probefahrten fanden am Abend statt. Am Sonnabend, den 17. September war das Fahrzeug auf einem Tag für die Fahrgäste der Stadtverkehrsgesellschaft zu besichtigen und unternahm Rundfahrten mit Fahrgästen.

Umbau Haltestelle Magistrale geplant
Montag, 22. August 2016

Haltestellensituation Karl-Marx-Straße
Haltestellensituation Karl-Marx-Straße

Die Stadt plant, in den nächsten Jahren die Karl-Marx-Straße, von Einheimischen auch Magistrale genannt, umfassend zu sanieren. Profitieren sollen auch die Fahrgäste von Bus und Bahn. Dazu wird die Haltestelle Magistrale zu einer kombinierten Straßenbahn- und Bushaltestelle für alle hier verkehrenden Linien des Stadtverkehrs umgestaltet. Die Haltestelle wird stufenlos erreichbar sein. Ob auch die Regionalbuslinien halten, ist nicht bekannt.

Bereits seit dem Jahr 2000 halten Busse und Straßenbahnen am Brunnenplatz an einer gemeinsamen Haltestelle in der Straßenmitte. Nördlich davon befinden sich die Straßenbahnhaltestelle Magistrale und die Bushaltestelle An der Alten Universität jedoch nicht am gleichen Ort. Fahrgäste müssen sich entscheiden, an welcher Station sie warten, obwohl sowohl Tram als auch Bus in Richtung Brunnenplatz, Zentrum, Bahnhof und Dresdener Platz fahren. Wer an der falschen Station steht, sieht nicht selten das andere Verkehrsmittel ohne Halt vorbeifahren. Die Buslinie 983 hält an dieser Kreuzung sogar überhaupt nicht. Wer von Słubice in Frankfurts nördliche Stadtteile möchte, fährt derzeit fast einen halben Kilometer nach Süden, steigt am Brunnenplatz um, um dann denselben halben Kilometer wieder nach Norden zurückzufahren.

Die neue gemeinsame Haltestelle löst all diese Unzulänglichkeiten. Etwa 130 Meter südlich der Kreuzung Karl-Marx-Straße/Rosa-Luxemburg-Straße/Slubicer Straße sollen nach dem Umbau die Straßenbahnlinie 1, die Buslinien 980, 981, 983 und 985 sowie die Nachtbusse N1 und N2 am gleichen Bahnsteig halten. Laut einem Bericht der Märkischen Oderzeitung ist die konkrete Gestaltung der Haltestelle noch nicht entschieden. Denkbar sind sowohl Bahnsteige in der Straßenmitte, als auch eine sogenannte Überfahrbare Kaphaltestelle. Zwischen den Straßenbahngleisen in der Straßenmitte und dem Gehweg am Straßenrand würde dazu die Fahrbahn angehoben, so dass ein stufenloser Übergang vom Gehweg zum Einstieg in Bus und Bahn entsteht. Im Frankfurter Netz gibt es diese Lösung bisher nicht, in anderen Städten bewährt sie sich nunmehr seit Jahrzehnten.