News 11 May 2019
Meldungen | Wiadomości

EuroCity fährt häufiger und schneller
Samstag, 11. Mai 2019

Berlin-Warszawa-Express in Warszawa Centralna
Berlin-Warszawa-Express in Warszawa Centralna

Im polnischen Wrocław (Breslau) fand Anfang Mai der 4. Deutsch-Polnische Bahngipfel statt. Dort informierte die polnische Bahn, dass der Berlin-Warszawa-Express ab Dezember häufiger und schneller fahren wird. Geplant sind zunächst sechs Züge pro Tag, statt bisher vier. Im Dezember 2020 könnten weitere Züge folgen.

In Warszawa (Warschau) Centralna sollen die Züge um kurz nach 6, 8, 10, 12, 14 und 17 Uhr abfahren, sowie kurz vor 11, 14, 16, 18, 20 und 22 Uhr ankommen. Im Dezember 2020 könnte noch ein siebenter Zug hinzukommen. Außerdem soll es dann auch einen zusätzlichen EuroCity von Berlin über Frankfurt nach Wrocław und Kraków (Krakau) geben.

Seit Juni 2017 werden die EuroCity von und nach Warschau wegen Bauarbeiten über Gniezno umgeleitet. Dadurch brauchen sie etwa eine Stunde mehr Zeit. Nach Abschluss der Bauarbeiten werden die Züge zum Fahrplanwechsel beschleunigt. Sie benötigen dann zwischen Frankfurt und Warschau statt derzeit bis zu fünfeinhalb Stunden nur noch rund 3 Stunden und 45 Minuten. Zwischen Berlin und Warschau sinkt die Fahrzeit auf unter 5 Stunden.

Sieben Busse ausrangiert
Mittwoch, 3. April 2019

Die Frankfurter Stadtverkehrsgesellschaft (SVF) hat ihre letzten Dieselbusse und fünf Gelenk-Erdgasbusse des Baujahrs 2003 ausgemustert. Am 15. Februar 2019 endete nach gut 10 Jahren der Einsatz der beiden Midibusse 441 und 442 vom Typ MAN Lion’s City M. Beide Fahrzeuge wurden im Dezember 2009 angeschafft. Obwohl seit 2003 nur noch Erdgasbusse angeschafft wurden, waren die beiden Midibusse dieselangetrieben, weil so deutlich Kosten bei der Anschaffung gespart werden konnten. Am 3. April wurden die Wagen verkauft.

Im Dezember 2018 und im Januar 2019 wurden weiterhin die Gelenk-Erdgasbusse 530, 533, 536, 538 und 540 außer Betrieb genommen und daraufhin in die Ukraine verkauft. Die Fahrzeuge kamen 2003 nach Frankfurt, ihr Einsatz dauerte hier fast 16 Jahre. Nachdem in den letzten Jahren neue Standard- und Gelenkbusse angeschafft wurden und mit der Fertigstellung der Straßenbahnbrücken an der Autobahn und der Kopernikusstraße nun keine umfangreichen Ersatzverkehre mehr gefahren werden müssen, ist der Busbestand von zuletzt 21 Gelenkbussen, 12 Standard- und 2 Midibussen (Stand November 2018) nicht mehr in diesem Umfang nötig. Es verbleiben somit 16 Gelenk- und 12 Standardbusse, alle mit Erdgasantrieb, für den Stadtverkehr.

Neubau Haltestelle Magistrale
Montag, 1. April 2019

Haltestelle Magistrale vor dem Umbau
Haltestelle Magistrale vor dem Umbau

Schon 2016 hatte die Stadt Mittel zum Umbau der Karl-Marx-Straße beantragt. Die Kosten für das Bauprojekt liegen bei mehr als 2 Millionen Euro. Sie werden zu fast 100 Prozent über einen Mix aus Förderprogrammen finanziert. Dabei soll südlich der Einmündung der Kleinen Oderstraße in die Karl-Marx-Straße auch eine barrierefreie Bus-/Straßenbahnhaltestelle entstehen. Am 1. April hat der Bau begonnen.

Die neue Haltestelle wird als überfahrbares Haltestellenkap angelegt. Dabei wird die zwischen Gleis und Gehweg befindliche Fahrbahn angehoben, so dass ein stufenloser Übergang vom Gehweg zum in der Straßenmitte haltenden Fahrzeug entsteht. Dass sich Busse und Straßenbahnen im Gegenverkehr nicht berühren, werden die Gleise auseinandergezogen. Die Haltestelle wird etwa 50 Meter lang. Dadurch können ein Gelenkbus mit 18 Metern Länge und eine 30 Meter lange Niederflurbahn zum Umsteigen hintereinander halten. Schon 2018 sollte der Umbau erfolgen. Damals ging nur ein Angebot ein, das die Kostenerwartungen so deutlich übertraf, dass im Januar 2019 eine erneute Ausschreibung erfolgte, diesmal mit Erfolg.

An der kombinierten Straßenbahn- und Bushaltestelle werden die Straßenbahnlinie 4, die Stadtbuslinien 980, 981 und 983, der Nachtbus N1 und die Regionalbuslinien 968, 969 und 970 halten. Das verkürzt viele Umsteigewege. Denn bisher hielt die Straßenbahn mehr als 100 Meter südlich der Kreuzung Karl-Marx-Straße/Rosa-Luxemburg-Straße, die Buslinien 980 und 981 hielten direkt in der nordwestlichen Ecke der Kreuzung und die Regionalbuslinien sowie die Buslinie 983 nach Słubice hielten an der Kreuzung überhaupt nicht. Das ist für Nahverkehrsnutzer unübersichtlich und manchmal auch ärgerlich: wer an der falschen Station steht, sieht dann das andere Verkehrsmittel ohne Halt vorbeifahren.

Die Arbeitsgruppe „Barrierefreier ÖPNV“ der Stadt hat eine Prioritätenliste erarbeitet, welche Haltestellen zuerst stufenlos ausgebaut werden. Denn bisher ist erst etwa die Hälfte aller Frankfurter Richtungshaltestellen barrierefrei zugänglich. Die Haltestelle Magistrale steht dabei auf dem ersten Platz (gefolgt von Anger, Topfmarkt/Konzerthalle, Messegelände, Kleist Forum, Kantstraße, Witzlebenstraße, Westkreuz und den Bushaltestellen am Spitzkrug).

Vom 1. April bis Mitte Juni wird der östliche Teil der Straße umgebaut. Nur die Buslinien und der Ersatzbus für die Linie 4 dürfen den Bereich passieren. Von Mitte Juni bis Mitte August soll der westliche Teil der Straße folgen. Die Straßenbahnlinie 4 fährt statt in die Lebuser Vorstadt zum Stadion. Zwischen Bahnhof und Lebuser Vorstadt fahren Busse im Ersatzverkehr, ohne Halt an der Haltestelle Magistrale, stadteinwärts dafür An der alten Universität. Die Regionalbuslinien 968, 969 und 970 halten statt am Topfmarkt/Konzerthalle und am Oderhang an der Lennéstraße, Beckmannstraße und Franz-Mehring-Straße.

Neue und zusätzliche Züge für RE1 ab 2022
Freitag, 25. Januar 2019

Desiro HC im ODEG-Design (Grafik: VBB)
Desiro HC im ODEG-Design (Grafik: VBB)

Seit mehr als 20 Jahren fahren rote Doppelstockzüge der Deutschen Bahn auf der RegionalExpress-Linie RE1 zwischen Magdeburg und Eisenhüttenstadt. Anfänglich rollten vier Wagen, später musste ein fünfter ergänzt werden, denn die Fahrgastzahlen sind erheblich gestiegen. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) hat weiter steigende Nutzerzahlen für die Zukunft errechnet. Deshalb soll der RE1 künftig häufiger fahren, und es sollen mehr Sitzplätze pro Zug angeboten werden. Die Neuausschreibung des RE1 im Rahmen des Netzes Elbe-Spree gewann die Ostdeutsche Eisenbahn ODEG.

Neue Elektrotriebzüge

Ab Dezember 2022 wird die ODEG, die im Frankfurter Raum bisher nur RegionalBahnen mit Dieseltriebwagen betrieben hat, 21 sechsteilige-Elektrotriebwagen des Typs Desiro HC (HC für High Capacity, dt. hohe Kapazität) von Siemens auf dem RE1 einsetzen. Ein solcher Triebzug besteht aus zwei einstöckigen, motorisierten Endwagen und vier doppelstöckigen, nicht angetriebenen Mittelwagen. Die Höchstgeschwindigkeit des klimatisierten Zuges beträgt 160 km/h. Er bietet 637 Sitzplätze – 600 waren für die Hauptverkehrszeiten in der Ausschreibung gefordert. Bildschirme werden außen und innen anzeigen, wo es im Zug noch freie Plätze gibt. Auch die VBB-App soll diese Information dann anzeigen können. Es wird WLAN geben. Ein sechsteiliger Triebzug ist 157,6 m lang und hat neben zwei barrierefrei erreichbaren Toiletten auch Platz für 49 Fahrräder. Desiro-HC-Triebzüge sind seit 2018 in Nordrhein-Westfalen im Einsatz und werden ab 2020 auch nach Israel geliefert.

Dritter Zug in Hauptverkehrszeiten

In den Spitzenstunden wird der RE1 ab Dezember 2022 außerdem häufiger fahren. Neben den beiden stündlichen Zügen (wie bisher bedient ein Zug die Halte zwischen Erkner und Fürstenwalde, der andere Zug alle Halte zwischen Fürstenwalde und Frankfurt), soll künftig ein dritter Zug pro Stunde zwischen Brandenburg an der Havel und Frankfurt an der Oder eingesetzt werden. Er wird nur in Brandenburg, Werder und Potsdam Hbf, an allen Stationen in Berlin sowie in Erkner, Fürstenwalde und Frankfurt halten. Für die Berliner Stationen sind saubere 20-, 20/40- oder 60-Minuten-Takte angedacht. Weil die einzelnen Züge unterschiedlich oft halten, werden an den vier Außenpunkten der Linie, in Brandenburg, Werder, Fürstenwalde und Frankfurt, aber „unsaubere“ Takte erzielt.

Ab Frankfurt soll der RE1 ab Dezember 2022 Montag bis Freitag nach derzeitiger Planung mit diesen Fahrtabständen fahren:
4-5 Uhr alle 60 min • 5-9 Uhr alle 9/24/27 min • 9-14 Uhr alle 27/33 min • 14-19 Uhr alle 9/24/27 min • 19-20:30 Uhr alle 27/33 min • 20:30-0:30 Uhr alle 60 min
Ab Berlin sind derzeit folgende Takte geplant:
4-5 Uhr alle 60 min • 5-6 Uhr alle 20/40 min • 6-9 Uhr alle 20 min • 9-14 Uhr alle 20/40 min • 14-19 Uhr alle 20 min • 19-22 Uhr alle 20/40 min • 22-1 Uhr alle 60-80 min

Längere Züge ab 2025 möglich

Doch auch ein dritter Zug wird den künftigen Verkehr nicht schultern können. Allein bis 2030 wird erwartet, dass der RE1 zwischen Erkner und Fürstenwalde von 63 % mehr Fahrgästen genutzt wird, zwischen Fürstenwalde und Frankfurt werden 50 % mehr Nutzer erwartet. Daher sollen Bahnsteige entlang der Linie auf 210 Meter verlängert werden, um hier endlich auch längere Züge einsetzen zu können. In Ostbrandenburg müssten die Stationen Fangschleuse, Hangelsberg, Berkenbrück, Briesen, Jacobsdorf, Pilgram und Frankfurt (Oder)-Rosengarten ausgebaut werden. Etwa 30 Millionen Euro würde das kosten. Noch 2019 soll die Entscheidung fallen, ob der Ausbau kommt. Ab Ende 2025 könnten dann auch sieben- oder achtteilige Züge mit bis zu 800 Sitzplätzen eingesetzt werden.

Mehr zum Thema

ODEG-Faktenblatt zum Netz Elbe-Spree (pdf, ca. 2 MB)

VBB-Pressemitteilung Netz Elbe-Spree im Wettbewerb vergeben

Fahrplanwechsel 2018
Sonntag, 9. Dezember 2018

Am zweiten Sonntag im Dezember ist Fahrplanwechsel für Busse und Bahnen. Anders als im Vorjahr bleiben alle Linienwege unverändert. Veränderungen ergeben sich bei Abfahrtszeiten und teilweise bei den Betriebszeiten. Noch vor einem Jahr war die Rede davon, dass die Straßenbahnlinie 5 eingestellt werden könnte. Dieser Plan ist inzwischen vom Tisch, stattdessen ist die Linie 5 wieder etwas länger im Einsatz. Durch zusätzliche Fahrten der Buslinie 980 verbessert sich die Anbindung des Klingetals wieder. Vor einem Jahr wurde der Takt dort von alle 20 bis 60 Minuten auf einen generellen Stundentakt, abends gar nur alle 2 Stunden, ausgedünnt. Zum ersten Mal seit vielen Jahren wird in den Sommerferien auch auf den Hauptstrecken nur noch im 20-Minuten-Verkehr gefahren.

Straßenbahn

An der Haltestelle Zentrum treffen sich fast alle Straßenbahn- und Buslinien der Stadt. Dadurch geht es dort mitunter eng zu. Die Stadtverkehrsgesellschaft verlegt nun den Korrespondenzhalt der Straßenbahnlinien 1 und 4 vom Zentrum zum Dresdener Platz, und hofft so, die Situation im Zentrum zu entzerren.

Der Neubau der Straßenbahnbrücke über die Autobahn A12 Berlin – Warschau wurde rechtzeitig abgeschlossen. Der Ersatzverkehr EV4 kann zum Fahrplanwechsel entfallen, die Straßenbahnlinien 3 und 4 fahren wieder nach Markendorf.

Linie 5 (Messegelände – Neuberesinchen) fährt Montag bis Freitag von 6:30 bis 9 Uhr und von 13:30 bis 17:30 Uhr (bisher 6:30 bis 9 Uhr und von 16 bis 17:30 Uhr) und damit am Nachmittag wieder deutlich länger als bisher. Der 10-Minuten-Takt der Linie 2 endet damit bereits gegen 13:30 statt 16 Uhr. In den Sommerferien wird die Linie 5, ebenso wie Linie 3, nicht eingesetzt. Auch die Linie 2 fährt in den Sommerferien nur alle 20 Minuten.

Stadtbus

Die Buslinie 980 (Bahnhof – Kopernikusstraße) wird Montag bis Freitag von etwa 6:30 bis 8:30 Uhr und von etwa 13 bis 16:30 Uhr alle 30 statt 60 Minuten fahren. Diese Zusatzfahrten entfallen allerdings in den Sommerferien. Im Dezember 2017 wurde diese Linie auf einen reinen Stundentakt (abends und sonntags alle 2 Stunden) umgestellt. Diese Kürzung fiel jedoch etwas zu radikal aus und führte zu zahlreichen Beschwerden. Die Buslinie 981 fährt dadurch etwas seltener über Prager Straße Richtung Spitzkrug.

Buslinie 983 (Bahnhof – Słubice) hält zu veränderten Zeiten an der Europa-Universität. Wenig kundenfreundlich ist eine 60-Minuten-Lücke im morgendlichen Berufsverkehr, in dem bisher alle 25 bis 35 Minuten gefahren wurde.

Nur noch alle zwei Stunden statt bisher alle 75-90 Minuten kommt an Sonnabenden die Buslinie 987 (Neuberesinchen – Spitzkrug).

Eisenbahn

Nach Beendigung der Bauarbeiten im Abschnitt Berlin-Köpenick – Erkner entfallen die baubedingten Fahrplananpassungen. In Richtung Eisenhüttenstadt entfällt für den RE1 der durch Bauarbeiten bedingte Umstieg in Frankfurt, so dass die Direktverbindung Eisenhüttenstadt – Berlin – Brandenburg wieder möglich ist. Zwischen Frankfurt (Oder) und Beeskow wird der Stundentakt der RB36 am Wochenende neu ganzjährig angeboten, statt wie bisher außerhalb der Saison nur ein Zweistundentakt. Die RegionalBahn-Linie RB91 fährt dreimal statt zweimal täglich zwischen Zielona Góra (Grünberg/Schlesien) und Frankfurt. Neu ist ein Nachtzug von Berlin-Charlottenburg über Frankfurt (Oder) und Wrocław (Breslau) nach Wien Hbf. Dieser Zug verlässt Frankfurt am Abend um 19:45 Uhr und erreicht Wien um 7:00 Uhr. Der Gegenzug verlässt den Wiener Hauptbahnhof um 22:10 Uhr und trifft in Frankfurt um 8:12 Uhr ein.

Das neue Fahrplanheft, gültig ab 9. Dezember 2018, kann hier als pdf (ca. 5,9 MB) heruntergeladen werden. Die Linienfahrpläne sind auf den Seiten der einzelnen Linien auffindbar. Dorthin gelangt ihr über die Seite Fahrplandownload.

Straßenbahnwagen 222 nach Cottbus
Donnerstag, 18. Oktober 2018

Am 9. September 2018 ereignete sich bei der Straßenbahn Cottbus ein Auffahrunfall, bei dem zwei Tatrawagen teilweise erheblich beschädigt wurden. Weil auch in Cottbus Neufahrzeuge noch einige Jahre auf sich warten lassen, müssen beide Fahrzeuge instand gesetzt werden. Rahmenteile für die verunfallten Wagen (Cottbuser Tw 140 und 147) werden vom Frankfurter KT4DM 222 verwendet.

Im Dezember 1987 wurde der KT4D 222 mit der Eisenbahn aus der tschechoslowakischen Hauptstadt Prag angeliefert. Er gehörte zur ersten Serie von 22 Tatrabahnen des Typs KT4D, die Frankfurt 1987 erhielt. Seine ersten Einsätze hatte er im Jahr 1988. 1994 wurde Triebwagen 222 einer Modernisierung unterzogen. Am 1. Februar 2012 wurde er abgestellt und fortan zur Ersatzteilbeschaffung für andere Tatrawagen ausgeschlachtet. Die Reste des Fahrzeugs wurden am 18. Oktober 2018 per Tieflader nach Cottbus gebracht, wo sie für den Wiederaufbau der verunglückten Cottbuser Wagen verwendet werden. Damit verbleiben 17 (von einst 34) Tatrawagen in Frankfurt, 15 davon sind einsetzbar, zwei weitere Wagen seit Jahren abgestellt.

Schon einmal zuvor konnte ein jahrelang abgestellter und weitestgehend ausgeschlachteter Frankfurter KT4D für den Wiederaufbau eines Unfallwagens in einer anderen Stadt verwendet werden. Ende 2002 ging der KT4D-Tw 234 (Baujahr 1990, abgestellt 1997) nach Prag, wo mithilfe Frankfurter Wagenteile der verunfallte Geraer Triebwagen 362 wieder aufgebaut werden konnte. Dessen Wagenkasten hatte sich bei einem Unfall verzogen.

Brandenburgs Meterspurbetriebe schreiben Straßenbahnen aus
Mittwoch, 13. Juni 2018

Die Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel, Cottbus und Frankfurt (Oder) haben 24 Niederflur-Straßenbahnfahrzeuge, mit einer Option über 21 weitere Wagen, ausgeschrieben. Die Bahnen sollen einen Niederfluranteil von mindestens 70 % aufweisen. 13 Fahrzeuge sind für Frankfurt vorgesehen, sieben für Cottbus (mit Option für 13 weitere Wagen) und vier für Brandenburg (Option für acht weitere). Um die Beschaffung möglichst effizient zu gestalten, haben sich die Auftraggeber dazu entschieden, ein gemeinsames Vergabeverfahren durchzuführen. Die Auftraggeber bleiben dabei jeweils für ihren eigenen Beschaffungsbedarf verantwortlich. Es werden 3 separate Aufträge vergeben; die zu schließenden Verträge sind weitestgehend einheitlich, können sich aber in einzelnen Details unterscheiden.

Die Bestellung hat eine lange Vorgeschichte. Schon in den 1990er Jahren gab es erste Pläne, dass die Brandenburger Betriebe mit 1.000 mm Spurweite gemeinsam neue Straßenbahnen beschaffen. Eine Einigung konnte damals nicht erzielt werden. Auch in den letzten Jahren sollen gemeinsame Bestellabsichten vorhanden gewesen sein. Doch keiner der drei Betriebe hat die Finanzierung lösen können. Zuletzt preschte der Frankfurter Verkehrsbetrieb vor und schrieb 2015 fünfzehn Niederflurbahnen aus. Zu einer Bestellung konnte man sich nicht durchringen, weil man auf finanzielle Unterstützung durch das Land Brandenburg hoffte. Im Herbst 2017 zogen die beiden einzigen Bewerber Solaris (Polen) und Skoda (Tschechien) ihre Angebote nach etwa zwei Jahren Warten auf die Bestellung zurück.

Erst Ende 2017 hatte das Land entschieden, bis 2022 insgesamt 48 Millionen Euro Zuschüsse für die Förderung der Barrierefreiheit im öffentlichen Nahverkehr und für neue Straßenbahnen in Brandenburg bereitstellen zu wollen. Die Anschaffungskosten der 13 Wagen für die Stadtverkehrsgesellschaft Frankfurt (SVF) belaufen sich auf mindestens 32 Millionen Euro, die größtenteils kreditfinanziert werden sollen. Dafür hatten die Stadtverordneten mit einem Beschluss im April 2017 den Weg frei gemacht. Das Land gibt als Förderung rund 7 Millionen Euro verteilt auf mehrere Jahre dazu. Anfang 2021 werden die ersten Wagen in Frankfurt erwartet. Die Fahrzeuge sollen bis 31.12.2026 geliefert sein.

Die Auftragsbekanntmachung zur Ausschreibung kann hier im pdf-Format eingesehen werden.

Korrekturen am neuen Fahrplan
Montag, 15. Januar 2018

Der Fahrplanwechsel am 10.12.2017 brachte – erstmals seit Jahren – umfangreiche Änderungen bei Bus und Bahn. Das Angebot wurde übersichtlicher gestaltet. Die zuletzt nur noch wenige Male am Tag fahrende Buslinie 985 wurde abgeschafft, die Linien 1 und 4 tauschten ihren innerstädtischen Endpunkt, die Buslinie 980 fährt seitdem seltener, aber immerhin endlich in einem sauberen Takt. Für manche Fahrgäste bedeuten die Änderungen eine Verbesserung, andere müssen sich neu orientieren oder teils auch Verschlechterungen hinnehmen.

Um die Zahl der „Verlierer“ zu reduzieren, korrigiert die Stadtverkehrsgesellschaft einige Fahrpläne. Schon zum 18.12.2017 wurden Anpassungen auf den Buslinien 981, 982, 984, 987 und den Nachtbussen N1 und N2 vorgenommen. Ab dem 15. Januar sind weitere kleine Änderungen auf den Linien 1, 981, 984 und 987 wirksam. Insbesondere die Bewohner des Stadtteils Klingetal klagen über ein reduziertes Fahrtenangebot. Mit den Änderungen kam der Verkehrsbetrieb ihnen nun entgegen.

Fahrplanwechsel 2017
Sonntag, 10. Dezember 2017

Bald nur noch in der Hauptverkehrszeit: Linie 5
Bald nur noch in der Hauptverkehrszeit: Linie 5

Das Nahverkehrsangebot der Stadt wird zum 10. Dezember den veränderten Verkehrsbedürfnissen angepasst. Straßenbahn- und Buslinien erhalten neue Fahrpläne, manche neue Linienführungen. Die Buslinie 985 wird eingestellt. Nach Markendorf rollen ein Jahr lang Busse statt Straßenbahnen. Die Bushaltestellen Seefichten, Grubenstraße und Mozartstraße werden nicht mehr bedient. Auch der Nachtverkehr in die Vororte wird eingestellt. Die Stadtverkehrsgesellschaft hat die umfangreichen Änderungen frühzeitig kommuniziert und die neuen Fahrpläne schon Wochen vor dem Fahrplanwechsel veröffentlicht.

Straßenbahn

Wegen Erneuerung der Straßenbahnbrücke über die Autobahn A12 wird der Abschnitt Markendorf – Kopernikusstraße ein Jahr lang mit Bussen im Ersatzverkehr bedient. Die Linien 1 (Neuberesinchen – Lebuser Vorstadt) und 4 (Markendorf – Stadion) tauschen ihre innerstädtischen Endpunkte. So fährt die Linie 1 künftig, wie schon einmal von 1981 bis 1983, zwischen Neuberesinchen und Stadion. Die Linie 4 wird dagegen zwischen Kopernikusstraße und Lebuser Vorstadt eingesetzt. Auch diese Relation wurde bereits früher angeboten, (mit Unterbrechungen) von 1971 bis 2000 als Linie 3. Linie 5 (Messegelände - Neuberesinchen) wird nur noch in den Spitzenstunden (Montag bis Freitag von 6:30 bis 9 Uhr und von 16 bis 17:30 Uhr) bedient. 1982 ging die Linie 5 als Linie für die Hauptverkehrszeiten in Betrieb, fuhr seit 1994 aber Montag bis Freitag den ganzen Tag über.

Zwischen den Hauptverkehrszeiten fährt ins Wohngebiet Neuberesinchen damit nur noch alle 20 Minuten eine Straßenbahn. Mit einem derart dünnen Angebot mussten sich die Stadtteilbewohner letztmalig 1981 zufriedengeben. Tatsächlich dürften sich die Einwohnerzahlen von Neuberesinchen damals etwa auf dem heutigen Niveau befunden haben. Kurz vor dem Ende der DDR wohnten hier einmal 23.000 Menschen, heute sind es noch etwa 5.000. Allein in den letzten 10 Jahren ging das Fahrgastaufkommen nach Neuberesinchen um die Hälfte zurück. Eine Reduzierung des Angebots ist dann leider die logische Folge. Um dem nachfragestarken Ast zum Messegelände das gleiche Schicksal zu ersparen, wird die Linie 2 (Messegelände – Europa-Universität) in den Zeiten in denen künftig keine Linie 5 mehr fährt, alle 10 Minuten verkehren. Die Äste zum Messegelände, zur Europa-Universität und zur Kopernikusstraße sind damit die einzigen, die werktags noch ganztägig zweimal pro 20 Minuten bedient werden.

Stadtbus

Die Bus-Hauptachse Kopernikusstraße – Zentrum – Hansaviertel erfährt eine Neuordnung. Die Linie 980 erhält eine neue Linienführung und fährt nur noch alle 60 Minuten (abends, Sonnabend ab 16 Uhr, Sonntag ganztägig nur alle 2 Stunden). Dafür wird die Linie 981 (Kopernikusstraße – Spitzkrug / Booßen) zwischen Kopernikusstraße und Bahnhof Montag bis Freitag von 6 bis 18 Uhr alle 10 statt bisher alle 20 Minuten fahren. Zwischen Bahnhof und Hansaviertel bilden beide Linien gemeinsam Montag bis Freitag von 6 bis 18 Uhr ebenfalls einen 10-Minuten-Takt, danach bis 20 Uhr und Sonnabend von 9 bis 16 Uhr einen 20-Minuten-Takt, zu allen anderen Zeiten einen 30-Minuten-Takt. Die Hauptverkehrszeiten-Linie 985 entfällt. Seit den 1970-er Jahren hatte sie zunächst als Linie G, später als 985, die Linien 980 und 981 verstärkt. Frankfurts älteste Buslinie, von 1929 bis 1998 als Linie A bezeichnet, seitdem Linie 980, fährt künftig vom Bahnhof über Hansastraße, Klingetal und Nuhnenstraße zur Kopernikusstraße. Die Haltestellen Seefichten, Grubenstraße, Mozartstraße und Birnbaumsmühle entfallen. Stattdessen werden die Stationen Erlengrund, Heinrich-Heine-Straße und Schubertstraße angefahren. Auch der Abschnitt Messegelände – Rosengarten wird von dieser Linie nicht mehr bedient, hier verleibt der Bus 982 (Bahnhof – Markendorf) als einziges Angebot.

Linie 982 fährt künftig Montag bis Freitag im Tagesverkehr im Stundentakt, am Wochenende und abends alle 2 Stunden. Statt bisher gegen 18:30 Uhr endet der Einsatz der Linie nun gegen 21:30 Uhr. Linie 983 (Bahnhof – Słubice) verzichtet künftig auf ihre Pause am Plac Bohaterów und fährt stattdessen sofort zurück zum Frankfurter Bahnhof. Dadurch sind alle Słubicer Haltestellen ohne Wartezeit am Endpunkt in beiden Richtungen mit Frankfurt verbunden. Eine lange geforderte Verbesserung wird damit umgesetzt. Als Endpunkt in Słubice wird künftig der Busbahnhof (Dworzec Autobusowy) angegeben. Linie 984 (Bahnhof – Lossow / Helenesee) bleibt unverändert. Auch Linie 986 wird in den Monaten Juli und August wieder zwischen Bahnhof und Helenesee verkehren. Linie 987 (Spitzkrug – Neuberesinchen) verliert ihre Zusatzfahrten zwischen Kopernikusstraße und Hamburger Straße, fährt künftig dafür aber regelmäßiger auf der gesamten Strecke. Statt gegen 20 Uhr fährt hier der letzte Bus aber schon gegen 17 Uhr.

Nachtbus

Eingestellt wird die N2 genannte Rundfahrt über die Ortsteile in den Morgenstunden der Wochenenden. Dadurch wird diese Liniennummer frei und künftig vom Südkurs der Linie N1 verwendet. Als Linie N1 fahren dann die Nachtbusse vom Bahnhof über Hansaviertel, Klingetal und August-Bebel-Straße zurück zum Bahnhof. Linie N2 werden ab dem Fahrplanwechsel die Nachtbusse vom Bahnhof über Baumschulenweg, Südring und Neuberesinchen zum Bahnhof genannt.

Straßenbahn ab 10.12.2017
Linie 1 Neuberesinchen - Bahnhof - Zentrum - Stadion
 
Linie 2 Messegelände - Gerhart-Hauptmann-Straße - Zentrum - Europa-Universität
 
Linie 3 Kopernikusstraße - Friedhof - Bahnhof - Zentrum - Europa-Universität
(nur Montag-Freitag 6-17:30 Uhr)
Linie 4 Kopernikusstraße - Friedhof - Bahnhof - Zentrum - Lebuser Vorstadt
 
Linie 5 Messegelände - Gerhart-Hauptmann-Straße - Bahnhof - Neuberesinchen
(nur Montag-Freitag 6-9 und 16-17:30 Uhr)
Stadtbus ab 10.12.2017
Linie EV4 Markendorf - Klinikum - Kopernikusstraße - Astronergy Solarmodule
(Ersatzverkehr Tram 4)
Linie 980 Bahnhof - Zentrum - Lennéstraße - Hamburger Straße - Klingetal - Heinrich-Heine-Straße - Am Messegelände - Kopernikusstraße
Linie 981 Kopernikusstraße - Baumschulenweg - Bahnhof - Zentrum - Prager Straße - Hamburger Straße - Spitzkrug (- Booßen)
(Spitzkrug - Booßen nur bis 21 Uhr)
Linie 982 Bahnhof - Messegelände - Rosengarten - Lichtenberg - Markendorf
(nur bis 21 Uhr)
Linie 983 Bahnhof - Zentrum - Słubice - Zentrum - Bahnhof
(Montag-Freitag 8:30-13:30 Uhr über Europa-Universität)
Linie 984 Bahnhof - Zentrum - Güldendorf - Lossow (- Helenesee)
(nur bis 19:30 Uhr, im Sommer bis Helenesee, im Winter Einzelfahrten zum Helenesee)
Linie 986 Bahnhof - Neuberesinchen - Helenesee
(nur Juli/August 8-20 Uhr)
Linie 987 Neuberesinchen - Friedhof - (Kopernikusstraße) - Am Messegelände - Prager Straße - Lennéstraße - Spitzkrug
(nur Montag-Freitag 5-17 und Sonnabend 8-16 Uhr)
Linie N1 Bahnhof - Zentrum - Prager Straße - Klingetal - Gerhart-Hauptmann-Straße - Bahnhof
(Nachtlinie, Sonntag-Donnerstag 23-4, Freitag/Sonnabend 23-7 Uhr)
Linie N2 Bahnhof - Baumschulenweg - Friedhof - Neuberesinchen - Bahnhof
(Nachtlinie, Sonntag-Donnerstag 23-4, Freitag/Sonnabend 23-7 Uhr)

Nachfolgend gelistet sind die Taktfolgen der Straßenbahn- sowie der Buslinien 980, 981 und 983. Die Stundenangaben in der zweiten Spalte sind als ca.-Angaben zu verstehen.

Montag-Freitag Sonnabend Sonntag
04:30
05:00
05:00
06:00
06:00
08:00
08:00
09:00
09:00
13:30
13:30
16:00
16:00
17:30
17:30
20:00
20:00
22:30
06:30
09:00
09:00
16:00
16:00
22:30
06:30
22:30
1 30' 20' 30' 30' 20' 30' 30'
2 30' 20' 10' 20' 30' 30' 20' 30' 30'
3 - 20' - - -
4 30' 20' 30' 30' 20' 30' 30'
5 - 20' - 20' - - -
EV4 30' 20' 10' 20' 10' 20' 30' 30' 20' 30' 30'
980 - 60' 120' 120' 60' 120' 120'
981 30' 20' 10' 20' 30' 30' 20' 30' 30'
983 - 30' 60' 60' 60'

Abriss Straßenbahnbrücke über Autobahn A12
Montag, 27. November 2017

An der Autobahn
An der Autobahn

Ab Montag, den 27. November 2017 ist die Straßenbahnstrecke von der Kopernikusstraße bis Markendorf gesperrt. Grund ist der Abriss und Neubau der Straßenbahnbrücke über die Autobahn A12 Berlin – Frankfurt (Oder) (– Warszawa) zwischen den Haltestellen Astronergy Solarmodule und Technologiepark. Die Brücke wurde 1986 gebaut, leidete aber so stark an Betonkrebs, dass sie in den folgenden 12 Monaten durch einen Neubau ersetzt werden muss. Der Betonkrebs, wie die Alkali-Kieselsäure-Reaktion im Beton allgemein genannt wird, hatte die Fundamente der Widerlager und des Pfostens, der die Brücke in der Mitte stützte, zerfressen. Vom 9. bis 11. Dezember 2017 wurden die Überbauten der erst 31 Jahre alten Brücke während einer Autobahnsperrung entfernt.

Sowohl Linie 3, als auch Linie 4 der Straßenbahn enden bis Dezember 2018 statt in Markendorf schon an der Kopernikusstraße. Zwischen den Haltestellen Astronergy Solarmodule und Markendorf fährt für ein Jahr die Ersatzbuslinie EV4. Weil die Sanierung der Straßenbrücke über die Straßenbahn an der Kopernikusstraße entgegen der ursprünglichen Planung noch nicht abgeschlossen ist, fährt der Ersatzbus EV4 zunächst folgende Route: Markendorf – Fuchsweg – Klinikum – Markendorf, Siedlung – Am Technologiepark – Landesbehördenzentrum – Südring (Umstieg zu den Straßenbahn-Linien 3 und 4) – Alexej-Leonow-Straße – Ziolkowskiallee – Kopernikusstraße – Gartenstadt – Astronergy Solarmodule. Ab 27. November 2017 fahren die folgenden Linien auf veränderten Routen:

Straßenbahn ab 27.11.2017
Linie 3 Kopernikusstraße - Friedhof - Bahnhof - Zentrum - Europa-Universität
(nur Mo-Fr 6-17:30 Uhr)
Linie 4 Kopernikusstraße - Friedhof - Bahnhof - Zentrum - Stadion
Ersatzverkehr ab 27.11.2017
Linie EV4 Markendorf - Kopernikusstraße - Astronergy Solarmodule

Brückenneubau Kopernikusstraße
Montag, 4. September 2017

Herbst an der Kopernikusstraße
Herbst an der Kopernikusstraße

Die Brücke, auf der im Südwesten der Stadt die Kopernikusstraße die Straßenbahnlinien 3 und 4 überquert, muss erneuert werden. Seit der Streckenverlängerung der Straßenbahn von der Haltestelle Südring zur Endstation Kopernikusstraße im Juni 1979, unterquert die Tram die Kopernikusstraße niveaufrei. Die dazu nötige Brücke wurde zwischen 1976 und 1979 errichtet. Das Betonbauwerk wird abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Die beiden Widerlager der Brücke werden in Teilen abgebrochen und instandgesetzt. Eigentlich hätten die Bauarbeiten in den Sommerferien durchgeführt werden sollen. Die Stadt hatte den Auftrag jedoch zu spät ausgeschrieben und der ausführenden Firma den Auftrag erst Ende Juli erteilt.

Auch die Fertigstellung verzögerte sich beträchtlich. Die Straßenbahn sollte ab 15. Oktober wieder fahren, musste jedoch bis zum 1. November pausieren. Jeglicher Verkehr auf der Kopernikusstraße sollte ab 15. Dezember wieder rollen, letztendlich konnte der Bau erst ein halbes Jahr später am 8. Juni 2018 abgenommen werden.

Die Straßenbahnlinien 3 und 4 fuhren bis 1. November im Ersatzverkehr mit Bussen als EV3 vom Landesbehördenzentrum zur Europa-Universität (in den Hauptverkehrszeiten ab Markendorf) und EV4 Markendorf - Stadion. Die Haltestellen Astronergy Solarmodule, Gartenstadt und Kopernikusstraße wurden von den Ersatzverkehrsbussen nicht bedient. Stattdessen wurde die Haltestelle Landesbehördenzentrum angefahren. EV3 hielt ebenfalls nicht am Oderturm und an der Gartenstraße. Ab 2. November fuhren die Straßenbahnen wieder zur Kopernikusstraße und nach Markendorf. Deutlich länger dauerten die Einschränkungen beim Bus.

Bus 980 hielt bis 8. Juni 2018 nicht an den Haltestellen Landesbehördenzentrum und Bremsdorfer Straße. Bus 981 fuhr bis 8. Juni 2018 ab Haltestelle Ziolkowskiallee direkt zur Ersatzhaltestelle Kopernikusstraße. Bis 1. November wurde eine Reihe von Fahrten weiter über die Ersatzhaltestelle Gartenstadt nach Astronergy Solarmodule (und zurück) geführt. Die Haltestellen Landesbehördenzentrum und Bremsdorfer Straße entfielen. Bus 987: Fahrten Hamburger Straße ➜ Kopernikusstraße ab Haltestelle Alte Nuhnenstraße direkt zur Haltestelle Kopernikusstraße, die Haltestellen Landesbehördenzentrum und Bremsdorfer Straße entfielen. Fahrten Kopernikusstraße ➜ Hamburger Straße sowie Neuberesinchen ➜ Spitzkrug über Landesbehördenzentrum unverändert. Fahrten, die von Neuberesinchen zum Spitzkrug nicht über Landesbehördenzentrum geführt werden sowie Fahrten Spitzkrug ➜ Neuberesinchen, hielten statt am Südring an den Haltestellen Alexej-Leonow-Straße und Ziolkowskiallee. Nachtbus N1 fuhr ab Haltestelle Baumschulenweg über die Ersatzhaltestelle Alexej-Leonow-Straße direkt zur Haltestelle Kräuterweg. Die Haltestellen Ziolkowskiallee und Südring entfielen.

Die Baufahrpläne sind in diesem Fahrplanblatt im pdf-Format zusammengefasst.