Tram Frankfurt (Oder)

Meldungen 13.06.2018
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Brandenburgs Meterspurbetriebe schreiben Straßenbahnen aus
Mittwoch, 13. Juni 2018

Die Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel, Cottbus und Frankfurt (Oder) haben 24 Niederflur-Straßenbahnfahrzeuge, mit einer Option über 21 weitere Wagen, ausgeschrieben. Die Bahnen sollen einen Niederfluranteil von mindestens 70 % aufweisen. 13 Fahrzeuge sind für Frankfurt vorgesehen, sieben für Cottbus (mit Option für 13 weitere Wagen) und vier für Brandenburg (Option für acht weitere). Um die Beschaffung möglichst effizient zu gestalten, haben sich die Auftraggeber dazu entschieden, ein gemeinsames Vergabeverfahren durchzuführen. Die Auftraggeber bleiben dabei jeweils für ihren eigenen Beschaffungsbedarf verantwortlich. Es werden 3 separate Aufträge vergeben; die zu schließenden Verträge sind weitestgehend einheitlich, können sich aber in einzelnen Details unterscheiden.

Die Bestellung hat eine lange Vorgeschichte. Schon in den 1990er Jahren gab es erste Pläne, dass die Brandenburger Betriebe mit 1.000 mm Spurweite gemeinsam neue Straßenbahnen beschaffen. Eine Einigung konnte damals nicht erzielt werden. Auch in den letzten Jahren sollen gemeinsame Bestellabsichten vorhanden gewesen sein. Doch keiner der drei Betriebe hat die Finanzierung lösen können. Zuletzt preschte der Frankfurter Verkehrsbetrieb vor und schrieb 2015 fünfzehn Niederflurbahnen aus. Zu einer Bestellung konnte man sich nicht durchringen, weil man auf finanzielle Unterstützung durch das Land Brandenburg hoffte. Im Herbst 2017 zogen die beiden einzigen Bewerber Solaris (Polen) und Skoda (Tschechien) ihre Angebote nach etwa zwei Jahren Warten auf die Bestellung zurück.

Erst Ende 2017 hatte das Land entschieden, bis 2022 insgesamt 48 Millionen Euro Zuschüsse für die Förderung der Barrierefreiheit im öffentlichen Nahverkehr und für neue Straßenbahnen in Brandenburg bereitstellen zu wollen. Die Anschaffungskosten der 13 Wagen für die Stadtverkehrsgesellschaft Frankfurt (SVF) belaufen sich auf mindestens 32 Millionen Euro, die größtenteils kreditfinanziert werden sollen. Dafür hatten die Stadtverordneten mit einem Beschluss im April 2017 den Weg frei gemacht. Das Land gibt als Förderung rund 7 Millionen Euro verteilt auf mehrere Jahre dazu. Anfang 2021 werden die ersten Wagen in Frankfurt erwartet. Die Fahrzeuge sollen bis 31.12.2026 geliefert sein.

Die Auftragsbekanntmachung zur Ausschreibung kann hier im pdf-Format eingesehen werden.

Korrekturen am neuen Fahrplan
Montag, 15. Januar 2018

Der Fahrplanwechsel am 10.12.2017 brachte – erstmals seit Jahren – umfangreiche Änderungen bei Bus und Bahn. Das Angebot wurde übersichtlicher gestaltet. Die zuletzt nur noch wenige Male am Tag fahrende Buslinie 985 wurde abgeschafft, die Linien 1 und 4 tauschten ihren innerstädtischen Endpunkt, die Buslinie 980 fährt seitdem seltener, aber immerhin endlich in einem sauberen Takt. Für manche Fahrgäste bedeuten die Änderungen eine Verbesserung, andere müssen sich neu orientieren oder teils auch Verschlechterungen hinnehmen.

Um die Zahl der „Verlierer“ zu reduzieren, korrigiert die Stadtverkehrsgesellschaft einige Fahrpläne. Schon zum 18.12.2017 wurden Anpassungen auf den Buslinien 981, 982, 984, 987 und den Nachtbussen N1 und N2 vorgenommen. Ab dem 15. Januar sind weitere kleine Änderungen auf den Linien 1, 981, 984 und 987 wirksam. Insbesondere die Bewohner des Stadtteils Klingetal klagen über ein reduziertes Fahrtenangebot. Mit den Änderungen kam der Verkehrsbetrieb ihnen nun entgegen.

Fahrplanwechsel 2017
Sonntag, 10. Dezember 2017

Bald nur noch in der Hauptverkehrszeit: Linie 5
Bald nur noch in der Hauptverkehrszeit: Linie 5

Das Nahverkehrsangebot der Stadt wird zum 10. Dezember den veränderten Verkehrsbedürfnissen angepasst. Straßenbahn- und Buslinien erhalten neue Fahrpläne, manche neue Linienführungen. Die Buslinie 985 wird eingestellt. Nach Markendorf rollen ein Jahr lang Busse statt Straßenbahnen. Die Bushaltestellen Seefichten, Grubenstraße und Mozartstraße werden nicht mehr bedient. Auch der Nachtverkehr in die Vororte wird eingestellt. Die Stadtverkehrsgesellschaft hat die umfangreichen Änderungen frühzeitig kommuniziert und die neuen Fahrpläne schon Wochen vor dem Fahrplanwechsel veröffentlicht.

Straßenbahn

Wegen Erneuerung der Straßenbahnbrücke über die Autobahn A12 wird der Abschnitt Markendorf – Kopernikusstraße ein Jahr lang mit Bussen im Ersatzverkehr bedient. Die Linien 1 (Neuberesinchen – Lebuser Vorstadt) und 4 (Markendorf – Stadion) tauschen ihre innerstädtischen Endpunkte. So fährt die Linie 1 künftig, wie schon einmal von 1981 bis 1983, zwischen Neuberesinchen und Stadion. Die Linie 4 wird dagegen zwischen Kopernikusstraße und Lebuser Vorstadt eingesetzt. Auch diese Relation wurde bereits früher angeboten, (mit Unterbrechungen) von 1971 bis 2000 als Linie 3. Linie 5 (Messegelände - Neuberesinchen) wird nur noch in den Spitzenstunden (Montag bis Freitag von 6:30 bis 9 Uhr und von 16 bis 17:30 Uhr) bedient. 1982 ging die Linie 5 als Linie für die Hauptverkehrszeiten in Betrieb, fuhr seit 1994 aber Montag bis Freitag den ganzen Tag über.

Zwischen den Hauptverkehrszeiten fährt ins Wohngebiet Neuberesinchen damit nur noch alle 20 Minuten eine Straßenbahn. Mit einem derart dünnen Angebot mussten sich die Stadtteilbewohner letztmalig 1981 zufriedengeben. Tatsächlich dürften sich die Einwohnerzahlen von Neuberesinchen damals etwa auf dem heutigen Niveau befunden haben. Kurz vor dem Ende der DDR wohnten hier einmal 23.000 Menschen, heute sind es noch etwa 5.000. Allein in den letzten 10 Jahren ging das Fahrgastaufkommen nach Neuberesinchen um die Hälfte zurück. Eine Reduzierung des Angebots ist dann leider die logische Folge. Um dem nachfragestarken Ast zum Messegelände das gleiche Schicksal zu ersparen, wird die Linie 2 (Messegelände – Europa-Universität) in den Zeiten in denen künftig keine Linie 5 mehr fährt, alle 10 Minuten verkehren. Die Äste zum Messegelände, zur Europa-Universität und zur Kopernikusstraße sind damit die einzigen, die werktags noch ganztägig zweimal pro 20 Minuten bedient werden.

Stadtbus

Die Bus-Hauptachse Kopernikusstraße – Zentrum – Hansaviertel erfährt eine Neuordnung. Die Linie 980 erhält eine neue Linienführung und fährt nur noch alle 60 Minuten (abends, Sonnabend ab 16 Uhr, Sonntag ganztägig nur alle 2 Stunden). Dafür wird die Linie 981 (Kopernikusstraße – Spitzkrug / Booßen) zwischen Kopernikusstraße und Bahnhof Montag bis Freitag von 6 bis 18 Uhr alle 10 statt bisher alle 20 Minuten fahren. Zwischen Bahnhof und Hansaviertel bilden beide Linien gemeinsam Montag bis Freitag von 6 bis 18 Uhr ebenfalls einen 10-Minuten-Takt, danach bis 20 Uhr und Sonnabend von 9 bis 16 Uhr einen 20-Minuten-Takt, zu allen anderen Zeiten einen 30-Minuten-Takt. Die Hauptverkehrszeiten-Linie 985 entfällt. Seit den 1970-er Jahren hatte sie zunächst als Linie G, später als 985, die Linien 980 und 981 verstärkt. Frankfurts älteste Buslinie, von 1929 bis 1998 als Linie A bezeichnet, seitdem Linie 980, fährt künftig vom Bahnhof über Hansastraße, Klingetal und Nuhnenstraße zur Kopernikusstraße. Die Haltestellen Seefichten, Grubenstraße, Mozartstraße und Birnbaumsmühle entfallen. Stattdessen werden die Stationen Erlengrund, Heinrich-Heine-Straße und Schubertstraße angefahren. Auch der Abschnitt Messegelände – Rosengarten wird von dieser Linie nicht mehr bedient, hier verleibt der Bus 982 (Bahnhof – Markendorf) als einziges Angebot.

Linie 982 fährt künftig Montag bis Freitag im Tagesverkehr im Stundentakt, am Wochenende und abends alle 2 Stunden. Statt bisher gegen 18:30 Uhr endet der Einsatz der Linie nun gegen 21:30 Uhr. Linie 983 (Bahnhof – Słubice) verzichtet künftig auf ihre Pause am Plac Bohaterów und fährt stattdessen sofort zurück zum Frankfurter Bahnhof. Dadurch sind alle Słubicer Haltestellen ohne Wartezeit am Endpunkt in beiden Richtungen mit Frankfurt verbunden. Eine lange geforderte Verbesserung wird damit umgesetzt. Als Endpunkt in Słubice wird künftig der Busbahnhof (Dworzec Autobusowy) angegeben. Linie 984 (Bahnhof – Lossow / Helenesee) bleibt unverändert. Auch Linie 986 wird in den Monaten Juli und August wieder zwischen Bahnhof und Helenesee verkehren. Linie 987 (Spitzkrug – Neuberesinchen) verliert ihre Zusatzfahrten zwischen Kopernikusstraße und Hamburger Straße, fährt künftig dafür aber regelmäßiger auf der gesamten Strecke. Statt gegen 20 Uhr fährt hier der letzte Bus aber schon gegen 17 Uhr.

Nachtbus

Eingestellt wird die N2 genannte Rundfahrt über die Ortsteile in den Morgenstunden der Wochenenden. Dadurch wird diese Liniennummer frei und künftig vom Südkurs der Linie N1 verwendet. Als Linie N1 fahren dann die Nachtbusse vom Bahnhof über Hansaviertel, Klingetal und August-Bebel-Straße zurück zum Bahnhof. Linie N2 werden ab dem Fahrplanwechsel die Nachtbusse vom Bahnhof über Baumschulenweg, Südring und Neuberesinchen zum Bahnhof genannt.

Straßenbahn ab 10.12.2017
Linie 1 Neuberesinchen - Bahnhof - Zentrum - Stadion
 
Linie 2 Messegelände - Gerhart-Hauptmann-Straße - Zentrum - Europa-Universität
 
Linie 3 Kopernikusstraße - Friedhof - Bahnhof - Zentrum - Europa-Universität
(nur Montag-Freitag 6-17:30 Uhr)
Linie 4 Kopernikusstraße - Friedhof - Bahnhof - Zentrum - Lebuser Vorstadt
 
Linie 5 Messegelände - Gerhart-Hauptmann-Straße - Bahnhof - Neuberesinchen
(nur Montag-Freitag 6-9 und 16-17:30 Uhr)
Stadtbus ab 10.12.2017
Linie EV4 Markendorf - Klinikum - Kopernikusstraße - Astronergy Solarmodule
(Ersatzverkehr Tram 4)
Linie 980 Bahnhof - Zentrum - Lennéstraße - Hamburger Straße - Klingetal - Heinrich-Heine-Straße - Am Messegelände - Kopernikusstraße
Linie 981 Kopernikusstraße - Baumschulenweg - Bahnhof - Zentrum - Prager Straße - Hamburger Straße - Spitzkrug (- Booßen)
(Spitzkrug - Booßen nur bis 21 Uhr)
Linie 982 Bahnhof - Messegelände - Rosengarten - Lichtenberg - Markendorf
(nur bis 21 Uhr)
Linie 983 Bahnhof - Zentrum - Słubice - Zentrum - Bahnhof
(Montag-Freitag 8:30-13:30 Uhr über Europa-Universität)
Linie 984 Bahnhof - Zentrum - Güldendorf - Lossow (- Helenesee)
(nur bis 19:30 Uhr, im Sommer bis Helenesee, im Winter Einzelfahrten zum Helenesee)
Linie 986 Bahnhof - Neuberesinchen - Helenesee
(nur Juli/August 8-20 Uhr)
Linie 987 Neuberesinchen - Friedhof - (Kopernikusstraße) - Am Messegelände - Prager Straße - Lennéstraße - Spitzkrug
(nur Montag-Freitag 5-17 und Sonnabend 8-16 Uhr)
Linie N1 Bahnhof - Zentrum - Prager Straße - Klingetal - Gerhart-Hauptmann-Straße - Bahnhof
(Nachtlinie, Sonntag-Donnerstag 23-4, Freitag/Sonnabend 23-7 Uhr)
Linie N2 Bahnhof - Baumschulenweg - Friedhof - Neuberesinchen - Bahnhof
(Nachtlinie, Sonntag-Donnerstag 23-4, Freitag/Sonnabend 23-7 Uhr)

Nachfolgend gelistet sind die Taktfolgen der Straßenbahn- sowie der Buslinien 980, 981 und 983. Die Stundenangaben in der zweiten Spalte sind als ca.-Angaben zu verstehen.

Montag-Freitag Sonnabend Sonntag
04:30
05:00
05:00
06:00
06:00
08:00
08:00
09:00
09:00
13:30
13:30
16:00
16:00
17:30
17:30
20:00
20:00
22:30
06:30
09:00
09:00
16:00
16:00
22:30
06:30
22:30
1 30' 20' 30' 30' 20' 30' 30'
2 30' 20' 10' 20' 30' 30' 20' 30' 30'
3 - 20' - - -
4 30' 20' 30' 30' 20' 30' 30'
5 - 20' - 20' - - -
EV4 30' 20' 10' 20' 10' 20' 30' 30' 20' 30' 30'
980 - 60' 120' 120' 60' 120' 120'
981 30' 20' 10' 20' 30' 30' 20' 30' 30'
983 - 30' 60' 60' 60'

Abriss Straßenbahnbrücke über Autobahn A12
Montag, 27. November 2017

An der Autobahn
An der Autobahn

Ab Montag, den 27. November 2017 ist die Straßenbahnstrecke von der Kopernikusstraße bis Markendorf gesperrt. Grund ist der Abriss und Neubau der Straßenbahnbrücke über die Autobahn A12 Berlin – Frankfurt (Oder) (– Warszawa) zwischen den Haltestellen Astronergy Solarmodule und Technologiepark. Die Brücke wurde 1986 gebaut, leidete aber so stark an Betonkrebs, dass sie in den folgenden 12 Monaten durch einen Neubau ersetzt werden muss. Der Betonkrebs, wie die Alkali-Kieselsäure-Reaktion im Beton allgemein genannt wird, hatte die Fundamente der Widerlager und des Pfostens, der die Brücke in der Mitte stützte, zerfressen. Vom 9. bis 11. Dezember 2017 wurden die Überbauten der erst 31 Jahre alten Brücke während einer Autobahnsperrung entfernt.

Sowohl Linie 3 als auch Linie 4 der Straßenbahn enden bis Dezember 2018 statt in Markendorf schon an der Kopernikusstraße. Zwischen den Haltestellen Astronergy Solarmodule und Markendorf fährt für ein Jahr die Ersatzbuslinie EV4. Weil die Sanierung der Straßenbrücke über die Straßenbahn an der Kopernikusstraße entgegen der ursprünglichen Planung noch nicht abgeschlossen ist, fährt der Ersatzbus EV4 zunächst folgende Route: Markendorf – Fuchsweg – Klinikum – Markendorf, Siedlung – Am Technologiepark – Landesbehördenzentrum – Südring (Umstieg zu den Straßenbahn-Linien 3 und 4) – Alexej-Leonow-Straße – Ziolkowskiallee – Kopernikusstraße – Gartenstadt – Astronergy Solarmodule. Ab 27. November 2017 fahren die folgenden Linien auf veränderten Routen:

Straßenbahn ab 27.11.2017
Tram | Tramwaj
Linie 3 Kopernikusstraße - Friedhof - Bahnhof - Zentrum - Europa-Universität
(nur Mo-Fr 6-17:30 Uhr)
Linie 4 Kopernikusstraße - Friedhof - Bahnhof - Zentrum - Stadion
 
Stadtbus ab 27.11.2017
Bus | Autobus
Linie EV4 Markendorf - Kopernikusstraße - Astronergy Solarmodule
 

Brückenneubau Kopernikusstraße
Montag, 4. September 2017

Herbst an der Kopernikusstraße
Herbst an der Kopernikusstraße

Die Brücke, auf der im Südwesten der Stadt die Kopernikusstraße die Straßenbahnlinien 3 und 4 überquert, muss erneuert werden. Seit der Streckenverlängerung der Straßenbahn von der Haltestelle Südring zur Endstation Kopernikusstraße im Juni 1979, unterquert die Tram die Kopernikusstraße niveaufrei. Die dazu nötige Brücke wurde zwischen 1976 und 1979 errichtet. Das Betonbauwerk wird abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Die beiden Widerlager der Brücke werden in Teilen abgebrochen und instandgesetzt. Eigentlich hätten die Bauarbeiten in den Sommerferien durchgeführt werden sollen. Die Stadt hatte den Auftrag jedoch zu spät ausgeschrieben und der ausführenden Firma den Auftrag erst Ende Juli erteilt.

Auch die Fertigstellung verzögerte sich beträchtlich. Die Straßenbahn sollte ab 15. Oktober wieder fahren, musste jedoch bis zum 1. November pausieren. Jeglicher Verkehr auf der Kopernikusstraße sollte ab 15. Dezember wieder rollen, letztendlich konnte der Bau erst ein halbes Jahr später am 8. Juni 2018 abgenommen werden.

Die Straßenbahnlinien 3 und 4 fuhren bis 1. November im Ersatzverkehr mit Bussen als EV3 vom Landesbehördenzentrum zur Europa-Universität (in den Hauptverkehrszeiten ab Markendorf) und EV4 Markendorf - Stadion. Die Haltestellen Astronergy Solarmodule, Gartenstadt und Kopernikusstraße wurden von den Ersatzverkehrsbussen nicht bedient. Stattdessen wurde die Haltestelle Landesbehördenzentrum angefahren. EV3 hielt ebenfalls nicht am Oderturm und an der Gartenstraße. Ab 2. November fuhren die Straßenbahnen wieder zur Kopernikusstraße und nach Markendorf. Deutlich länger dauerten die Einschränkungen beim Bus.

Bus 980 hielt bis 8. Juni 2018 nicht an den Haltestellen Landesbehördenzentrum und Bremsdorfer Straße. Bus 981 fuhr bis 8. Juni 2018 ab Haltestelle Ziolkowskiallee direkt zur Ersatzhaltestelle Kopernikusstraße. Bis 1. November wurde eine Reihe von Fahrten weiter über die Ersatzhaltestelle Gartenstadt nach Astronergy Solarmodule (und zurück) geführt. Die Haltestellen Landesbehördenzentrum und Bremsdorfer Straße entfielen. Bus 987: Fahrten Hamburger Straße ➜ Kopernikusstraße ab Haltestelle Alte Nuhnenstraße direkt zur Haltestelle Kopernikusstraße, die Haltestellen Landesbehördenzentrum und Bremsdorfer Straße entfielen. Fahrten Kopernikusstraße ➜ Hamburger Straße sowie Neuberesinchen ➜ Spitzkrug über Landesbehördenzentrum unverändert. Fahrten, die von Neuberesinchen zum Spitzkrug nicht über Landesbehördenzentrum geführt werden sowie Fahrten Spitzkrug ➜ Neuberesinchen, hielten statt am Südring an den Haltestellen Alexej-Leonow-Straße und Ziolkowskiallee. Nachtbus N1 fuhr ab Haltestelle Baumschulenweg über die Ersatzhaltestelle Alexej-Leonow-Straße direkt zur Haltestelle Kräuterweg. Die Haltestellen Ziolkowskiallee und Südring entfielen.

Die Baufahrpläne sind in diesem Fahrplanblatt im pdf-Format zusammengefasst.

Fahrgastzuwachs Berlin-Warszawa-Express
Sonntag, 16. Juli 2017

Im Zusammenhang mit einer Sonderfahrt der Berliner SPD nach Breslau berichtet der Berliner Tagesspiegel von Fahrgastzuwächsen auf den beiden EuroCity-Linien von Berlin über Frankfurt (Oder) nach Polen. So sind die Fahrgastzahlen des Berlin-Warszawa-Express von Berlin über Posen (Poznań) nach Warschau im ersten Halbjahr 2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 12 % gestiegen. Der tägliche EuroCity von Berlin über Frankfurt und Posen nach Danzig (Gdańsk) und Gdingen (Gdynia) wurde im selben Zeitraum sogar von 18 % mehr Fahrgästen genutzt.

Erwartet wird jedoch, dass die Nutzerzahlen in Richtung Warschau vorübergehend eine Delle erfahren werden. Grund sind umfangreiche Bauarbeiten im Netz der polnischen Bahn zwischen Posen und Warschau. Die bereits für 160 km/h ausgebaute Strecke soll für höhere Geschwindigkeiten hergerichtet werden. Der Berlin-Warszawa-Express wird bis voraussichtlich Juni 2019 über Gnesen (Gniezno) und südlich Inowrocław über die Magistrala Węglowa umgeleitet, um bei Zamków wieder die Hauptstrecke Posen - Warschau zu erreichen. Durch den Umweg verlängert sich die Fahrzeit um etwa eine Stunde.

Tarifänderung 2017
Sonntag, 1. Januar 2017

Erneut zwölf Monate nach der letzten Preiserhöhung, steigen auch zum 1. Januar 2017 die Fahrpreise. Um 0,56 % verteuerten sich Brandenburgs Fahrscheine durchschnittlich. Monatskarten blieben im Tarifbereich Frankfurt unverändert. Der Einzelfahrschein AB verteuerte sich von 1,60 auf 1,70 Euro. Teurer wurden erneut Tageskarten und Fahrradfahrscheine. Neu ist die 4-Fahrten-Karte für den Bereich AB zu 6,40 Euro, ermäßigt 4,40 Euro.

Fahrausweise, bei denen sich der Fahrpreis nicht geändert hat, können weiter genutzt werden. Noch nicht entwertete Fahrscheine zum alten Preis sind bis einschließlich 14. Januar 2017 gültig. Bis zum 31. Mai 2017 können Fahrausweise, bei denen der Fahrpreis geändert wurde, gegen Zahlung des Differenzbetrages, bei den unternehmenseigenen Verkaufsstellen der Verkehrsunternehmen, bei denen die Fahrausweise erworben wurden, umgetauscht werden. Bei bereits abgeschlossenen Abonnements mit jährlicher Abbuchung sowie den Jahreskarten in Barzahlung wird keine Anpassung nachträglich erfolgen. Bei Abonnements mit monatlicher Abbuchung wird die monatliche Abbuchungsrate angepasst.

Fahrplanwechsel 2016
Sonntag, 11. Dezember 2016

Am 11. Dezember 2016 wurde der neue Jahresfahrplan 2016/2017 eingeführt. Große Änderungen blieben auch in diesem Jahr aus. Auf allen Linien wurden die Fahrzeiten leicht verändert, um bestmögliche Anschlüsse am Bahnhof von und zum RE1 zu erreichen. Um die Anschlüsse an der Haltestelle Zentrum zu verbessern, wurden die Abfahrtzeiten der Straßenbahnlinie 2 im 30-Minuten-Takt leicht angepasst. Die 2009 eingeführten Schnellkurse der Buslinie 981 zwischen dem Gewerbegebiet am Spitzkrug und dem Bahnhof (von 2009-2015 als Linie 986 bezeichnet, seitdem als Linie 981) entfallen. Die Buslinie 983 erhält eine zusätzliche Haltestelle Dworzec Autobusowy am Słubicer Busbahnhof. Beendet wurde die Baumaßnahme Buschmühlenweg, so dass die Buslinie 984 und der Nachtbus N2 wieder auf ihrem gewohnten Linienweg verkehren, die Umleitung über Neuberesinchen entfällt. Der Helenesee wird im Winter durch die Linie 984 verändert bedient. Am Wochenende verkehrt in den Wintermonaten jede zweite Fahrt planmäßig zum Helenesee, die telefonische Anmeldung der Fahrten entfällt.